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Aus Tradition

Der Name Binder steht in der Holzbranche für Traditionsbewusstsein und Innovation. Franz Binder senior hat in den 1950er Jahren seine Leidenschaft für Holz zum Beruf gemacht und gründete einen Sägewerksbetrieb im Zillertal.

Noch heute steht hinter dem Markennamen binderholz die Familie Binder. Die Leidenschaft für den nachhaltigen Rohstoff Holz treibt die Familie und die Mitarbeiter des Unternehmens binderholz noch heute an.

Mehr über das Familienunternehmen binderholz erfahren Sie unter binderholz.com

Familienunternehmen
Historie Sägewerk
Historie

Unsere Holzarten

Wir verwenden ausschließlich europäische Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Holzarten wie Fichte, Tanne, Douglasie und die Kiefer besitzen individuelle Eigenschaften, die sie für verschiedene Anwendungen auszeichnen.

Holzart Fichte

FICHTE

Farbe: gelblich-weiß, dunkelt im Licht gelblich-braun nach
Struktur: deutliche Jahresringstruktur sichtbar 
Beschaffenheit: gute Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften
Einsatzbereich: besonders gut als Profil-, Bau- und Konstruktionsholz geeignet

Holzart Tanne

WEISSTANNE

Farbe: gelblich-weiß mit grau-violettem bis blauem Schimmer, dunkelt im Licht nach
Struktur: ohne Harzkanäle
Beschaffenheit: viele Parallelen zu dem Holz der Fichte
Einsatzbereich: dekorativer Innenausbau

Holzart Douglasie

DOUGLASIE

Farbe: dunkelgelb-rötlich, dunkelt im Licht braun-rot nach
Struktur: Unterscheidung von Splint- und Kernholz deutlich sichtbar
Beschaffenheit: Kernholz besonders widerstandsfähig und langlebig
Einsatzbereich: im dekorativen Innen- und Außenausbau

Holzart Kiefer

KIEFER

Farbe: dunkelgelb bis rötlich-braun
Struktur: markante Astigkeit und charakteristische Jahresringstruktur
Beschaffenheit: gute Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften
Einsatzbereich: Konstruktionsholz; mit moderner Kesseldruckimprägnierung gut geeignet für den Außenbereich
 

BESONDERHEIT
Wir verarbeiten Kiefernholz aus zwei ganz besonderen Wuchsgebieten: Die Märkische Kiefer, die auf den kargen Sandböden Brandenburgs wächst. Und die nordische Kiefer aus der Gegend rund um unsere finnischen Standorte. Sie wächst in extrem kalter Witterung nahe des Polarkreises. Diese Wuchsbedingungen lassen die Bäume nur sehr langsam wachsen. Das Holz wird feinjähriger, kleinastiger, hat eine höhere Rohdichte und dadurch eine hohe Stabilität, Tragfähigkeit und Attraktivität.

Holzart Thermokiefer

THERMOKIEFER

Wer europäische Hölzer den Tropischen vorzieht und gleichzeitig hohe Ansprüche an Haltbarkeit und Ästhetik setzt, für den ist unsere Thermokiefer die richtige Wahl.
Durch einen reinen thermischen Prozess werden die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Holzes unter Einsatz von Wärme und Dampf verändert. Das Holz wird witterungsbeständig, es quillt und schwindet kaum noch. Und das ganz ohne den Einsatz von Chemikalien. Unsere Thermokiefer ist sehr gut für den Einsatz im Freien geeignet.

EIGENSCHAFTEN

  • Dauerhaftigkeitsklasse 2 (dauerhaft)
  • witterungsbeständig
  • ohne chemische Zusätze
  • harzfrei
  • dimensionsstabil
  • sehr gut zu bearbeiten
  • recyclebar
  • erhält rasch eine graue Patina, der braune Farbton kann gut durch den Einsatz von Holzöl erhalten werden

Nachhaltigkeit

Das Holz für unsere Produkte stammt aus nachhaltiger, europäischer Waldwirtschaft. Wir erfüllen die strengen PEFC Standards - vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt im Baumarkt. Und mit unserem Tochterunternehmen TTW Waldpflege werden wir schon im Wald aktiv. Wir setzen uns für eine bestandsschonende Holzernte und für die Erhaltung der heimischen Wälder ein.

Damit nicht genug, mit der Verwendung von Holz als Baustoff leistest auch Du einen Anteil am Klimaschutz. Denn in Massivholzprodukten ist zuvor aus der Atmosphäre entnommenes CO2 Jahrzehnte lang gespeichert. Zugleich werden konventionelle Baustoffe ersetzt, für deren Herstellung ansonsten fossile Energieträger verbraucht würden.

Die Arbeit mit Holz ist also aktiver Klimaschutz.

Junge Fichte

Zero Waste

Der bewusste Umgang mit dem Rohstoff Holz ist uns besonders wichtig. Neben unseren Schnittholz- und weiterverarbeitenden Produkten, werden auch die Sägenebenprodukte zu 100% verwendet. Aus Hackschnitzeln, Sägespänen und Sägemehl werden Biobrennstoffe, Palettenklötze und Paletten. Und auch die Rinde findet in unseren firmeneigenen Heizzentralen als Energieträger Verwendung.

Restlos umweltfreundlich. Und restlos wertvoll nach dem Zero Waste Prinzip.

Kreislauf Verwertung Holz

Naturprodukt

Holz lebt von zahlreichen individuellen Merkmalen, die seinen organischen Ursprung wiederspiegeln. Einige unverkennbare Merkmale für das Naturprodukt Holz sind:

Maserung & Äste

Maserung und Äste variieren von Holz zu Holz und Baum zu Baum. Sie sind kein Merkmal minderwertiger Qualität, sondern der Fingerabdruck eines jeden Baumes. Und genauso individuell und variabel wie bei jedem Menschen. 

Farbgebung

Die natürliche Farbgebung verändert sich auch nach der Verarbeitung noch. Durch UV-Bestrahlung kommt es mit der Zeit zu natürlichen Farbveränderungen. Ist das Holz der Witterung ausgesetzt, kommt es zum Vergrauen.

Trockenrisse

Trockenrisse und Verwerfungen entstehen aufgrund von unterschiedlicher Dichte und Holzstruktur. Sie sind grundsätzlich zulässig und unterliegen keinen Beschränkungen in Bezug auf Breite, Länge und Tiefe. Sie beeinflussen weder die statischen Eigenschaften noch die Festigkeit des Holzes. 

Quellen & Schwinden

Zum Quellen und Schwinden kommt es durch die Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe des Holzes. Diese beeinflusst das Volumen. Im Volksmund sagt man „Das Holz arbeitet“. Bei der Planung gilt es, diese natürlichen Schwankungen zu beachten.

Harzaustritte

Harzaustritte sind bei Nadelhölzern ein natürlicher Vorgang. Sie zu entfernen ist ganz einfach möglich: Durch das vorsichtige Abschaben und Abschleifen der Oberflächen lassen sich die sichtbaren Harzspuren problemlos eliminieren. 

Bläue

Während warmer und feuchter Klimabedingungen kann Holz von Bläue befallen werden. Diese ist nicht holzzerstörend, sondern stellt ausschließlich eine optische Veränderung dar.

Raue Stellen

Raue Stellen im Holz sind aufgrund von Holzfasern, die entgegen  der Bearbeitungsrichtung verlaufen, manchmal unvermeidbar. Darum achten wir stets auf eine besonders schonende Verarbeitung. Dennoch sind ungleiche, raue Stellen bei Kappschnitten gelegentlich unumgänglich.

Salzausblühungen

Salzausblühungen entstehen bei imprägniertem Holz. Kupfersalze dringen zum Schutz vor Schimmel und Insektenbefall dabei tief ins Holz ein. Es können unbedenkliche farbliche Ablagerungen an der Oberfläche auftreten. Dabei handelt es sich lediglich um Harz, das durch die Salze eingefärbt wurde.